Pflanzliche Protein-Quellen. Wo steckt das Eiweiß drin?

Aktualisiert: 6. Okt. 2021

Proteine sind tatsächlich in fast allen Nahrungsmitteln enthalten. Als besonders eiweißreich gelten hier tierische Lebensmittel, wie Milch, Milchprodukte, Fleisch und Fisch. Doch wie kann man sich eiweißreich ernähren, ohne auf tierische Produkte zugreifen zu müssen? Das sogenannte „grüne Protein“ steckt nämlich in einer Vielzahl von Lebensmitteln, die wir oftmals bereits in der heimischen Küche haben.


Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen und Erbsen wurden eine ganze Zeit lang immer mit Großmutters Rezepten in Verbindung gebracht. Ein überholtes Bild, denn mittlerweile sind diese veganen Proteinquellen regelrechte Superfoods und fester Bestandteil der modernen Küche. Neben hochwertigem Eiweiß liefern Hülsenfrüchte gesunde Fettsäuren, wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind gut für Deinen Darm und senken zugleich den Cholesterinspiegel. Die enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe können sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Echte Alleskönner also.

(Pseudo-) Getreide: Auch einige Getreidesorten gehören zu den Superfoods. Getreide wie Dinkel, Emmer, Mais, Hirse und Hafer sind ebenfalls wertvolle Proteinlieferanten. Das sogenannte Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Buchweizen bietet sogar einen noch höheren Eiweißgehalt und zusätzlich wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Als Beispiel: Hirse und Hafer strotzen vor Eisen. Hafer punktet zusätzlich mit dem Vitamin B1, welches gut für die Nerven ist.

Samen & Nüsse: Samen und Nüsse sind eher für ihren hohen Fettgehalt bekannt. Doch Walnüsse, Mandeln, Erdnüsse, Lein-, Hanf- und Chia-Samen sowie Sonnenblumen- und Kürbiskerne weisen neben guten Fettsäuren und wertvollen Vitaminen auch einen sehr hohen Proteingehalt auf. Diese kleinen Kraftkerle sollten aufgrund ihrer vielen Nährstoffen in jeder gesunden Ernährung vorkommen. Eine Handvoll am Tag reicht aus.

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